Über das Projekt
In unserem Projekt “HIDE AND SEEK“ möchten wir uns im Rahmen unserer Semesterarbeit mit den Verschärfungen des Gemeinsamen europäischen Asylsystems (GEAS) auseinandersetzen und ihre Konsequenzen für Geflüchtete und Asylsuchende beleuchten. Unser Ziel ist es, die Komplexität dieser Thematik möglichst verständlich darzustellen. Zudem wollen wir in Form eines interaktiven Ausstellungsexponates Nicht-Betroffene in die Lebensrealität von Geflüchteten versetzen, um ihre Empathie, Solidarität und Anteilnahme zu fördern. Dabei stellen wir uns die Frage: Wie können wir die Partizipation und die Sichtbarkeit von Geflüchteten in unserem Projekt stärken?
In Kooperation mit der* Aktivist*in Ifunanya und anderen Geflüchteten werden die Konsequenzen der neuen Reform veranschaulicht.
Studierende Master angewandte Designforschung SoSe24
Nadia Kheshti
Lara Batdorf
Francesco Giordano
Isabel Gekeler
Aktivist*in:
Ifunanya Concilia Dimaku
Ifunanya lebt als Asylsuchende in Emmering, Bayern, da ihr in Nigeria wegen ihres LGBTQIA+-Aktivismus eine Haftstrafe droht. Ifunanya sieht in unserem Projekt eine Möglichkeit, sich aktiv für Inklusion und Vielfalt einzusetzen. Beruflich kann sie durch die Zusammenarbeit ihre Expertise im Bereich globaler Systeme und Management einbringen. Ihre internationale Erfahrung und ihre Perspektive als Asylsuchende bereichern unsere Diskussionen und erweitern unseren Blick auf komplexe Themen. Unsere partizipative Arbeitsweise wird durch die Zusammenarbeit mit Ifunanya gestärkt, was den intensiven Austausch von Ideen und die Teamarbeit in diesem Projekt gefördert hat.

Das Projekt entstand an der Hochschule München
In Zusammenarbeit mit Ifunanya
Concilia Dimaku und weiteren Geflüchteten.